Fest der Vielfalt in Falkensee

Am 16.3.2019, dem Tag gegen Rassismus, will die Initiative „Willkommen in Falkensee“ gemeinsam mit der Initiative „Aufstehen gegen Rassismus“ aus Dallgow-Döberitz aktiv werden: Ab 11 Uhr sind in Dallgow eine Kundgebung und ein Umzug nach Falkensee geplant.

Um 13 Uhr soll in Falkensee auf dem Vorplatz am Bahnhof eine Abschlusskundgebung mit einem Fest der Vielfalt stattfinden: Mit persischen, tschetschenischen und arabischen Spezialitäten sollen die aus Dallgow kommenden Demonstranten empfangen werden. Musikalisch begleitet wird das Fest von der Schulband der „Kantschule gegen Rassismus„.

Die Zusage einiger bekannter Falkenseer Gastronomen haben wir bereits. Es können sich jedoch alle beteiligen, indem sie eigene Kreationen für das Fest spenden und selbstredend dabei mit ihren Speisekarten oder Werbeflyern auf sich aufmerksam machen.

Wir würden uns außerordentlich freuen, wenn Sie mit dabei wären, um die musikalische und kulinarische Vielfalt in Falkensee abzubilden.

3 Kommentare

    1. Hallo Bommel,
      vielen dank für ihr Interesse am „Fest der Vielfalt“ in Falkensee.
      Ich würde mich ebenfalls darüber freuen wenn man Rassismus als „ideologischen Schwachsinn“ bezeichnen könnte, das würde ja heißen es gäbe keinen.
      Ein Beleg für den grassierenden Rassismus sind zum Beispiel die Kriminalstatistiken: https://www.tagesspiegel.de/politik/viel-mehr-rechte-als-linke-straftaten-kriminalitaet-von-extremisten-auf-dem-hoechsten-stand-seit-15-jahren/19709672.html
      2011 wurde zudem aufgedeckt, dass eine rechte Terrorzelle Menschen ermordet hat: https://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/167684/der-nationalsozialistische-untergrund-nsu

    2. Ich weiß nicht, wo Sie leben, aber hier in Deutschland ist sogar die Polizei besorgt über Drohbriefe so titelt heute die Süddeutsche Zeitung. Untertitel: Mehr als 100 Mails offenbar von rechtsextremen Absendern , die sich “Nationalsozialistische Offensive“, „NSU 2.O“ oder „Wehrmacht“ nennen. „Gedroht wird mit Bomben oder Mord. “ steht weiter in der Zeitung. Ich finde das beängstigend, wenn ich von Rassisten im eigenen Land Bedrohung erlebe. Für diese Menschen verlange ich rechtsstaatliche Konsequenzen. Das sind Angriffe auf die gesamten Gesellschaft.

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